Frauenräume bieten befreiende Atmosphäre zum gegenseitigen Austausch
Bereits in den 1920er forderte die britische Schriftstellerin Virginia Woolf in ihrem Roman „Ein eigenes Zimmer“ einen speziellen Raum nur für sich allein. Damit war einerseits die Forderung nach materieller Unabhängigkeit verbunden, sodass ein eigener Raum überhaupt leistbar wurde. Andererseits bedeutete ein eigener Raum Privatsphäre, in der geistige und vor allem selbstbestimmte Entfaltungsfreiheit für Frauen abseits „natürlicher“ Geschlechterzuschreibungen passieren konnte.
Im Zuge der zweiten Frauenbewegung tauchte die Forderung nach HERRschaftsfreien Räumen in der öffentlichen Debatte auf. In diesen Räumen sollten sich Frauen über ihre kollektiven Diskriminierungserfahrungen austauschen und abseits einschränkender Geschlechtervorstellungen entfalten können. Heute gibt es ein vielfältiges Angebot solcher Freiräume von und für Frauen mit unterschiedlichstem Fokus: Dieser reicht von Angeboten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung wie Lesungen, Tanzgruppen oder Selbstverteidigungsworkshops bis hin zu Therapie- und Wohlfühlaktivitäten. Im Alsergrund kann in diesem Kontext vor allem auf das FrauenLesbenMädchenZentrum (FZ-Bar) verwiesen werden, das einen autonomen Raum für Entfaltung abseits patriarchaler Unterdrückungszusammenhänge bieten möchte:
| Beschreibung der Einrichtung |
|
Kontakt: |
|
Konakt: |