Frauen, die sich hinter der Leinwand betätigen wollen, finden Gleichgesinnte
Kunst hat kein Geschlecht. Sie soll auf subjektiver Ebene lediglich nach ihrem qualitätsvollen Gehalt beurteilt werden. In der Praxis der Kunst- und Kulturschaffenden sowie deren RezeptientInnen ist die Annahme von geschlechtsloser Kunst jedoch nicht haltbar. Spätestens bei der konkreten Auseinandersetzung mit ihrem/seinem Werk spielt das Geschlecht der Künstlerin bzw. des Künstlers zumindest unterbewusst eine Rolle. Die Arbeit weiblicher Kulturschaffender wird oftmals mit dem Label „Frauenkunst“ etikettiert, das dieser umfassende – künstlerische wie finanzielle – Anerkennung in der „normalen“ (männlichen) Kunstwelt verunmöglicht.
Während die volle Entfaltungsfreiheit und gesellschaftliche Akzeptanz von weiblichen KünstlerInnen heute eher mit subtilen Barrieren kämpfen muss, waren offensichtliche Restriktionen in früheren Jahrhunderten durchaus üblich: Je nach Epoche und gesellschaftlichem Kontext wurden Frauen in ihren künstlerischen Fähigkeiten eingeschränkt oder ihnen ihre kreative Schöpfungskraft abgesprochen. So durften Frauen beispielsweise bis zum Ende des 19. Jahrhunderts unbekleidete Aktmodelle nicht zeichnen.
Im Alsergrund gibt es einige Einrichtungen, die Frauen in ihrer Berufung als KünstlerInnen unterstützen:
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1. Frauen-Kammerorchester von Österreich Das 1. Frauen-Kammerorchester von Österreich wurde im Herbst 1982 mit dem Ziel gegründet ein sehr gutes Ensemble aus hochqualifizierten jungen Musikerinnen, Solistinnen und Preisträgerinnen zu bilden. Damit sollte das musikalische Potenzial von Frauen verstärkt in die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Kontakt: |
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