In Forschung und Lehre sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert
Seit 1872 dürfen Frauen in Österreich die Matura ablegen, seit 1901 sind sie auch an den Universitäten zugelassen. Mittlerweile gibt es an den Universitäten mehr weibliche als männliche StudienanfängerInnen. Gleichzeitig scheinen sich die universitären Lehr- und Forschungsstrukturen nur sehr zäh und widerspenstig den Wissenschaftlerinnen zu öffnen. So sind derzeit nur 23 Prozent der Professuren in Österreich von Frauen besetzt.
Aber nicht nur zahlenmäßig sind Frauen im Universitätsbetrieb und der Forschungslandschaft unterrepräsentiert. Themenkomplexe, die sich explizit mit Fragen der Geschlechtergleichstellung oder einem Hinterfragen „männlicher“ Geschichts- und Realitätsherstellung beschäftigen, werden als wissenschaftliche Nieschenprojekte abgetan.
Im Alsergrund gibt es aufgrund der Ansiedelung mehrere Universitäten eine Vielzahl an Einrichtungen, die sich gegen die Diskriminierung von Frauen im Wissenschaftsbetrieb und für Forschung abseits des „männlichen“ Mainstreams einsetzen:
| Beschreibung der Einrichtung |
[sic!] - Forum für feministische GangArten Die „Zeitschrift [sic!] Forum für feministische GangArten“ beschäftigt sich mit Beiträgen von Frauen aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Gesellschaft. Auf ihrer Homepage ist die jeweilige aktuelle Ausgabe online (nach)lesbar. Kontakt: |
biografiA - biografische Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen Die Projektinitative „biografiA“ beschäftigt sich mit der umfassenden historisch-biografischen Aufarbeitung von österreichischen Frauenpersönlichkeiten. Die Homepage informiert über aktuelle und abgeschlossene Projekte, sowie über die spezifisch feministische Herangehensweise an die Datenlage. Kontakt: |
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